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Mindesthonorar für Kreative und Kulturschaffende

23. April 2016: Auf ihrem Parteitag am 23. April im Theater Schwere Reiter hat die Münchner SPD auf Antrag der AGS ein Mindesthonorar für Kreative und Kulturschaffende gefordert. Mit einem Mindesthonorar-Gesetz sollen selbstständige Kreative und Kulturschaffende vor Dumpingpreisen, Selbstausbeutung und Altersarmut geschützt werden.

Das Gesetz soll sicherstellen, dass die Künstler und Kreativen mit ihrer Arbeit nicht nur ihren Lebensunterhalt bestreiten, sondern auch in die sozialen Sicherungssysteme einzahlen und insbesondere auch ausreichend fürs Alter vorsorgen können. Die konkrete Höhe des Mindesthonorars stellt die Münchner SPD in ihrem Antrag an die SPD-Bundestagsfraktion noch zur Diskussion.

Den Mindestlohn für Angestellte hat die SPD nach langem Kämpfen durchgesetzt. Das ist aus Sicht der AGS München nur der erste Schritt: Alle Menschen, die Vollzeit arbeiten, müssen von ihrer Tätigkeit leben können – das gilt auch für die Selbstständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Die AGS München beschränkt ihre grundsätzliche Forderung nach angemessenen Mindesthonoraren natürlich nicht auf die Kreativen und Kulturschaffenden – obwohl deren Lebensbedingungen derzeit besonders oft noch sehr prekär sind. Vielmehr sollen letztlich für Selbstständige aller Branchen auskömmliche Mindesthonorare gesetzlich festgelegt werden.

blog/spd_muenchen_fordert_mindesthonorar_fuer_kreative_und_kulturschaffende.txt · Zuletzt geändert: 2016/04/25 17:12 von vorsitzende

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